Archiv der Kategorie: Turnier

Nicht alle Turniere sind abgesagt

Vom 20.11.2021 bis 23.11.2021 fand in Undeloh in der Lüneburger Heide das 20. Senioren-Derby, ausgerichtet vom Förderkreis der Senioren im DSB, statt und ich war dabei.

Nachdem jetzt die Berichterstattung der deutlich interessanten WM beendet ist, möchte ich noch einen Bericht zum Senioren-Derby mit Euch teilen.

Nicht jeder wird schon von dem seit 2002 jährlich stattfindendem Senioren-Derby gehört haben. Also erläutere ich kurz das Senioren-Derby und die Zielgruppe.

Was ist das Senioren-Derby?

Das Senioren-Derby wird von Förderkreis der Senioren im DSB ausgerichtet. Dieser Förderkreis ist ein eigenständiger eingetragener Verein, der ärmeren Senioren durch finanzielle Unterstützung die Teilnahme an Schachturnieren ermöglicht und die Ausrichtung von Schachturnieren für Senioren unterstützt.  Wer mehr zum Förderkreis der Senioren im DSB wissen möchte, kommt hier zur Homepage des Förderkreises.

Das Senioren-Derby ist ein Jahrgangsturnier. Teilnahmeberechtigt sind alle Mitglieder des DSB, die im betreffenden Jahr 60 Jahre (Männer) oder 55 Jahre (Frauen) alt werden.
Man kann also nur einmal im Leben am Senioren-Derby teilnehmen (und dieses gewinnen).

In früheren Jahren wurden alle entsprechenden Mitglieder vom Förderkreis persönlich angeschrieben. Der Aufwand dafür war aber enorm, zumal die dem DSB vorliegenden Kontaktdaten nicht immer aktuell sind und zwischenzeitlich auch der Datenschutz den Rückgriff auf die Mitgliedsdaten des DSB verhindert.

Daher gehen aktuell die Einladungen als Ausschreibungen an die Landesverbände zur Information Ihrer Mitglieder. Ferner wird über den DSB und bei Seniorenturnieren Werbung für das Senioren-Derby gemacht.

Informationsverbreitung zum Senioren-Derby

Bei mir war es aber nicht der Landesverband oder der Verein, über die ich die Info erhielt. Vielmehr hatte mich der aktuelle Präsident des Fördervereins der Senioren im DSB, Martin Sebastian aus dem Berliner Landesverband, bei der 37. offenen Berliner Senioren-Einzelmeisterschaft vom 08. bis 16.06.2021, zu der es auch einen Bericht auf unserer Homepage gibt (hier ist der Link), darauf angesprochen und die Ausschreibung verteilt. Nach einigen Tagen Bedenkzeit hatte ich mich dann angemeldet und mir eine Unterkunft im Spiellokal gebucht.

In den Vorjahren bis 2019 hatten in der Regel mehr als 40 Schachspielerinnen und Schachspieler am Senioren-Derby teilgenommen. Bei meinem Jahrgang gab es, vermutlich auf Grund der besonderen Umstände, nur 26 Anmeldungen. Da aber Pandemie-bedingt im Jahr 2020 kein Seniorenderby durchgeführt werden konnte, wurde dieses Jahr neben dem regulär durchgeführten diesjährigen Turnier parallel auch das Jahrgangsturnier des Vorjahres nachgeholt.

Veranstaltungsort und Spielbedingungen

Der Veranstaltungsort Undeloh ist ein kleiner Ort mitten in der Lüneburger Heide,
ca. 1 h Fußweg von der höchsten Erhebung der Lüneburger Heide, dem Wilseder Berg entfernt. Im Sommer ist die Heidelandschaft besonders schön und dieser Flecken Deutschlands von wandernden und Rad- oder Kutsche fahrenden Touristen hoch frequentiert. Kurz vor der Adventszeit hat die Landschaft auch noch einen gewissen Reiz und man kann dort die Natur und Ruhe genießen (was auch noch einige Gäste machten). Es ist natürlich aber kein Vergleich zur Sommerzeit.

Ich war ja aber nicht vorrangig zum Wandern durch die Natur angereist, sondern zu Duellen am Schachbrett. Die Betreiber des Undeloher Hofs hatten in Abstimmung mit dem Förderkreis bis zuletzt dafür gekämpft und das ihrige dazu beigetragen, trotz steigender Inzidenzen das Turnier durchführen zu können. Bei der Anreise wurde gewissenhaft das Vorliegen der benötigten Nachweise der Teilnehmer geprüft. Der Spielsaal im Undeloher Hof (eine Art Wintergarten) war den besonderen Umständen entsprechend hervorragend für die Turnierdurchführung hergerichtet (Einzeltische mit ausreichend Abstand etc.). Lediglich die Lichtverhältnisse waren etwas gewöhnungsbedürftig.

Der Wintergarten als Spielsaal
Der Spielsaal im Wintergarten des Undeloher Hofs


Und auch die Verpflegung und sonstige Betreuung des Turniers war vorbildlich.

Obstkörbe zur Selbstbedienung im Spielsaal


Der Turnierverlauf des Senioren-Derby

In erster Linie war mein Ziel, wieder ernsthafte Partien bei normaler Bedenkzeit am Brett mit Gleichgesinnten zu spielen. An zweiter Stelle stand natürlich das Bestreben, schöne Partien zu spielen und möglichst keine Partien durch grobe Fehler wegzuwerfen, wie es mir bei der Berliner Senioren-Einzelmeisterschaft unterlaufen war. Und schließlich wollte ich nach Möglichkeit meinen Startranglistenplatz nicht unterschreiten und auch meine DWZ nicht verschlechtern, also die üblichen Ziele.

Bei den zunächst angemeldeten 26 Spielern meines Jahrganges lag ich von der TWZ an 10. Stelle und stellte mich darauf ein, in der 1. Runde einen Gegner vom unteren Ende der Rangliste zugelost zu bekommen.


Runde 1

Von den angemeldeten 26 Spielern meines Jahrganges nahmen schließlich nur 16 teil. Dadurch rutschte ich auf den 5. Platz der Startrangliste vor, spielte demgemäß in der 1. Runde an Brett 5 und hatte entsprechend die Nr. 13 als Gegner. Da die TWZ meines Gegners mit 1537 ca. 350 geringer war als meine, war ich haushoher Favorit und ein Sieg meinerseits hoch erwartet.

In dieser Ausgangssituation ließ ich mich dazu verleiten, mit den schwarzen Figuren frühzeitig die Entwicklung zu vernachlässigen und einen Springer gegen einen Läufer tauschen zu wollen. Dies wiederum provozierte meinen Gegner, im 6. Zug diesen Läufer auf f7 zu opfern, meine Rochade zu zerstören und einen Angriff gegen meinen König zu starten (in der kurzen Analyse später sagte mein Gegner, dass er lieber diesen Angriff versuchen wollte, als sich langsam überspielen zu lassen). Da aber die Figuren meines Gegners auch nur bedingt entwickelt waren, konnte der Angriff nicht durchschlagen.

Runde 1 – Stellung nach 6. Lxf7

Ich hatte vermutlich nicht die besten Verteidigungs- und Entwicklungszüge gemacht und meinem Gegner die Chance gegeben, noch einen zweiten Bauern gegen die Figur zu bekommen. In seinem Drang, meinem König an den Kragen zu gehen oder zumindest Material zu gewinnen, ignorierte mein Gegner, dass ich zwischenzeitlich Gegendrohungen aufgebaut hatte und als nach meinem 11. Zug Damenverlust unvermeidlich war, gab mein Gegner auf. So war meine Partie nach ca. einer Stunde als erste beendet.


Runde 2

Nach dem Sieg in Runde 1 hatte ich in der 2. Runde einen Gegner vom oberen Ende der Startrangliste erwartet. Da aber an den anderen Brettern sich nicht immer die Favoriten durchsetzen konnten, hatte ich in der 2. Runde an Brett 4 nochmals einen Gegner aus dem hinteren Bereich der Setzrangliste. Einerseits war ich bei einer TWZ meines Gegners von 1581 wieder um ca. 300 Punkte besser und klarer Favorit. Andererseits hatte dieser schon in der 1. Runde als Außenseiter einen nach Papierform ca. 250 Punkte stärkeren Gegner bezwungen. Ich war also gewarnt.

Auch in der 2. Partie, diesmal mit den weißen Steinen, hatte ich nicht die besten Eröffnungszüge gemacht und mein Gegner leichten Ausgleich. In der Folge versuchte ich, meine Figuren vor einer Stellungsöffnung besser zu positionieren. Etwas erschwert wurde dies durch einen vorgerückten Zentrumsbauern meines Gegners.

Runde 2 – Stellung nach 14. … d4

In der Folge konnte ich dann meinerseits die Bauernstruktur auf dem Damenflügel weitgehend festlegen und einen Bauernsturm auf dem Königsflügel vorbereiten. Beim Versuch, dies zu verhindern, schwächte mein Gegner seine Königsstellung.

Runde 2 – Stellung nach 25. … Sg6

Nach weiterer Vorbereitung konnte ich dann den Bauernsturm mit Stellungsöffnung starten und damit hatte ich verschiedene Drohungen, bei denen mein Gegner innerhalb weniger Züge erst den Überblick, dann eine Figur und schließlich die Partie verlor.

Runde 2 – Stellung nach 29. f5

Somit konnte ich auch in der 2. Runde meiner Favoritenrolle gerecht werden und erfolgreich mit 2 Siegen in das Senioren-Derby starten.


Runde 3

In der 3. Runde hatte ich dann an Brett 1 den Startranglisten-Ersten mit TWZ 2217 als Gegner. Damit waren die Erwartungen diesmal genau umgedreht und ich war mit über 300 Punkte weniger krasser Außenseiter.

In der Eröffnung hatte ich mit Weiß wieder nicht die besten Züge gefunden und musste bei frühzeitigem Damentausch die Rochade aufgeben. Da mein Gegner zunächst nicht die stärksten Züge spielte, konnte ich die Partie bis zum 15. Zug noch im Gleichgewicht halten.

Runde 3 – Stellung nach 15. … Le7

Dann hat aber ein schlechterer Zug dazu geführt, dass ich einen Bauern geben musste, meine Figuren nicht mehr harmonierten und mein Gegner mich Zug um Zug überspielte. So gab ich dann schon vor der Zeitkontrolle den ungleichen Kampf auf.

Auch die 3. Runde verlief somit erwartungsgemäß. Nun galt es, die Niederlage abzuschütteln und weitere Punkte zur Ziel-Erreichung zu sammeln.


Runde 4

Die Runde 4 musste ich an Brett 3 wieder mit Schwarz bestreiten und hatte den an 3 gesetzten Teilnehmer mit TWZ 1991 als Gegner. Da ich ca. 100 Punkte weniger hatte, blieben mir eher Außenseiter-Chancen, die ich aber nutzen und mindestens eine Punkteteilung erreichen wollte.

Und wieder kam ich nicht gut aus der Eröffnung und musste lange um Ausgleich kämpfen. Die offene C-Linie konnte ich zunächst mit einer Figur stopfen, um den Entwicklungsvorsprung mit verdoppelten Türmen und Einbruch in meine Stellung nicht zur Geltung kommen zu lassen.

Runde 4 – Stellung nach 15. Tfc1

Im Bestreben, die Stellung möglichst schnell aufzureißen, um seine aktiveren Figuren besser zur Geltung zu bringen, verpasste mein Gegner den notwendigen Vorbereitungszug und ermöglichte mir einen Konter, wonach ich eine Figur erobern konnte.

Runde 4 – Stellung nach 18. a4

Danach war mein Gegner so von der Rolle, dass er eine weitere Figur einstellte und danach die Partie aufgab.

Somit hatte ich nach 4 Runden 3 Punkte bei 2 Gegnern aus den 3 ersten der Startrangliste, lag auf Rang 3 und war daher hoch zufrieden. Jetzt galt es, in der Erfolgsspur zu bleiben und nicht, wie kürzlich beim DSAM-Finale, einzubrechen.


Runde 5

Runde 5 bescherte mir dann an Brett 2 eine Gegnerin, gegen die ich vor einigen Jahren beim Turnier in Bargteheide ein schmeichelhaftes Remis erreichen konnte. Ich hatte schwarz und war mit einer etwas besseren TWZ leicht favorisiert und wollte auf Sieg spielen.

Auch diesmal wich ich bereits frühzeitig, schon im 2. Zug, von den üblicherweise gespielten Zügen ab. Ich machte es an dieser Stelle aber sehr bewusst, um einer bestimmten Variante auszuweichen und meine Gegnerin zu einer scharfen Variante mit frühem Damenausflug zu provozieren. Dies gelang mir dann auch, jedoch trat meine Gegnerin dann wieder den Rückzug an, um nicht in schwer kalkulierbare Verwicklungen zu geraten, auf die ich mich vorbereitet hatte. So hatte ich umgehend den Eröffnungsvorteil meiner Gegnerin ausgleichen können.

Runde 5 – Stellung nach 13. … Sc4

Da meine Gegnerin auch weiterhin eher vorsichtig spielte und nicht das Läuferpaar aufgeben wollte, begab sie sich in eine passive Verteidigungsposition. Es gelang mir aber nicht so recht, in nennenswerten Vorteil zu kommen. Vielmehr konnte sich meine Gegnerin durch Abtausch vom Druck entlasten und Ihrerseits das Läuferpaar erobern. Ich hatte aber weiterhin die aktiveren Figuren und Angriffsmarken, so dass ich Bauerngewinn drohte.

Runde 5 – Stellung nach 33. Lc1

Im Bestreben, dies bei schon fortgeschrittener Bedenkzeit zu verhindern, geriet meine Gegnerin auf Abwege, so dass ich letztlich einen ganzen Turm gewinnen konnte. In dieser Situation gab meine Gegnerin dann auf.

Runde 5 – Stellung nach 35. … Db7

Somit hatte ich 4 Siege aus 5 Partien und lag auf dem hervorragenden Platz 2.


Runde 6

In Runde 6 hatte ich, wieder am 2. Brett, aber diesmal mit Weiß, den aktuell Drittplatzierten mit TWZ 1813 als Gegner. Damit war ich vom Papier her favorisiert. Allerdings hatte mein Gegner dem Zweiten der Startrangliste ein Remis abringen können und ich musste wieder voll konzentriert sein, um nicht unter die Räder zu kommen.

Diesmal kam ich gut aus der Eröffnung und hatte nach 10 Zügen einen leichten Stellungsvorteil. Ich wollte, ähnlich der 2. Partie, auf dem Königsflügel angreifen, während mein Gegner schon mit den Damenflügel-Bauern am Marschieren war. Leider hatte ich mich kurzzeitig von meinen Plan etwas ablenken lassen und selbst einen überflüssigen Bauernzug am Damenflügel gemacht, wodurch mein Gegner unnötigerweise Gegenspiel bekam.

Runde 6 – Stellung nach 13. a3

Durch die gegenläufigen Angriffe und den Königen in der Mitte ergab sich eine scharfe Stellung, in der es schwer war, immer die besten Züge zu finden, so wechselten die Vorteile nahezu von Zug zu Zug, wobei ich längere Zeit die Vorteile wegen vermeintlich besser stehender Figuren auf meiner Seite gesehen hatte.

Runde 6 – Stellung nach 21. … Sxb4

Leider hatte ich dann aber in fortgeschrittener Bedenkzeit bei richtiger Idee die Zugreihenfolge falsch gewählt, so dass mein Gegner seine Schwachstellen flicken konnte und selbst die Initiative wieder übernehmen konnte. Und als ich dann noch die falsche Verteidigungsidee verfolgte, kippte die Partie zu meinen Ungunsten.

Runde 6 – Stellung nach 26. Ld2

Nachdem ich eine Qualität verlor, mein Gegner auch noch einen starken Freibauern hatte und m eine Situation hoffnungslos wurde, gab ich dann auf.

Damit blieb es nach 6 Partien leider bei den 4 Siegen, ich rutschte auf den 4. Platz ab und etwas enttäuscht war ich schon. Aber es bestand noch die Hoffnung, meine selbst gesteckten Ziele zu erreichen.


Runde 7

Die 7. und letzte Runde brachte mir am 2. Brett den vor mir liegenden Startranglisten-Zweiten mit einer TWZ von 2079 als Gegner. Bei knapp 200 Punkten weniger und dazu noch mit Schwarz hatte ich natürlich nur Außenseiter-Chancen.

Ich wählte nochmals die wenig gespielte Eröffnung der 5. Runde. Mein Gegner ließ sich aber nicht provozieren und machte sichere Entwicklungszüge. In der Folge bot ich einen Bauern an, dessen Schlagen mit der Dame mir Kompensation durch massives Gegenspiel ermöglicht hätte. Aber auch hier machte mein Gegner weitere Entwicklungszüge. Und als ich den Bauern weiter stehenließ, war er dann ohne ausreichende Kompensation zu nehmen.

Runde 7 – Stellung nach 12. … d6

Zu diesem Zeitpunkt hatten sich die Gegner an den Nachbarbrettern bereits auf Friedensschlüsse geeinigt und ich bot bei noch etwas unklarer Stellung, aber schon hohem Zeitverbrauch meines Gegners meinerseits auch Remis an. Dieses akzeptierte mein Gegner, was unter den Randbedingungen (aktuelle Stellung, TWZ) doch etwas schmeichelhaft für mich war. Aber ich konnte mit dem Remis in der letzten Runde den 4. Platz im Senioren-Derby verteidigen.


Turnier-Fazit:

Ich konnte einerseits meinen Startlistenplatz halten (bzw. sogar knapp verbessern) und ebenso meine DWZ um über 20 Punkte verbessern, habe damit meine selbst gesteckten Ziele erreicht und bin mit dem Turnier grundsätzlich zufrieden. Dabei habe ich aber auch neue Erkenntnisse über meine Defizite gewonnen und will versuchen, diese Defizite mit entsprechendem Training zu verringern.

Siegerehrung – Kategoriepreise


Ergebnisübersicht Senioren-Derby

Die Ergebnisse des Senioren-Derbys sind über verschiedene Webseiten abrufbar. Hier ist der entsprechende Link zur Berichterstattung.

Blitzmeisterschaft 2021

Blitzmeisterschaft 2021

Hier gibt es alle Infos zur diesjährigen Blitzmeisterschaft unseres Vereins.
Die Termine der Blitzmeisterschaft sind zwischen unseren Trainingslokalen in Adlershof (Dienstags) und Baumschulenweg (Freitags) aufgeteilt.
Der Beginn in Adlershof ist immer um 19:30 Uhr. Der Beginn in Baumschulenweg ist immer 18:30 Uhr. Gäste sind jederzeit herzlich Willkommen!

Hier die Termine im Überblick:
10.09.2021 (Freitag, Turnier findet in Baumschulenweg statt!)
19.10.2021

Die Termine ab November werden demnächst ergänzt.

Natürlich sind alle Termine auch in unserem Mattnetz Kalender eingetragen.

Wann: Fällt der Termin auf einen Dienstag? Dann jeweils 19:30 in Adlershof Dörpfeldstraße 52, 12489 Berlin
Fällt der Termin auf einen Freitag? Dann jeweils 18:30, Kiefholzstraße 274, 12437 Berlin
Bedenkzeit: 5 Minuten oder 3 Minuten 2 Sekunden je Zug / jeweils nach Absprache vor dem Turnier
Modus: Bis 10 Teilnehmer Rundensystem, ab 11 Teilnehmer Schweizer System
Wertung für den gesamten Grand Prix: 1. Platz 7 Punkte, 2. Platz 5 Punkte, 3. Platz 4 Punkte, 4. Platz 3 Punkte, 5. Platz 2 Punkte, 6. Platz 1 Punkt
Unter Vorbehalt, dass genug Turniere gespielt werden können gehen die besten 5 Turniere eines Spielers in die Gesamtwertung ein.
Titelverteidiger: Georg Tscheuschner

Sobald ein Ergebnis von einem Turnier vorliegt, findet ihr es klickbar unter diesem Abschnitt.

Nach dem dritten gespielten Turnier findet man hier die Gesamtwertung für dieses Jahr.

Blitz Gesamt

Schnellschachmeisterschaft 2021

Schnellschachmeisterschaft 2021

Hier gibt es alle Infos zur diesjährigen Schnellschachmeisterschaft unseres Vereins.
Die Termine der Schnellschachmeisterschaft sind zwischen unseren Trainingslokalen in Adlershof (Dienstags) und Baumschulenweg (Freitags) aufgeteilt.
Der Beginn in Adlershof ist immer um 19:30 Uhr. Der Beginn in Baumschulenweg ist immer 18:30 Uhr. Gäste sind jederzeit herzlich Willkommen!

Hier die Termine im Überblick:
31.08.2021
21.09.2021
08.10.2021 (Freitag, Turnier findet in Baumschulenweg statt!)

Die Termine ab November werden demnächst ergänzt.

Natürlich sind alle Termine auch in unserem Mattnetz Kalender eingetragen.

Wann: Fällt der Termin auf einen Dienstag? Dann jeweils 19:30 in Adlershof Dörpfeldstraße 52, 12489 Berlin
Fällt der Termin auf einen Freitag? Dann jeweils 18:30, Kiefholzstraße 274, 12437 Berlin
Bedenkzeit: 10 Minuten + 5 Sekunden, nach Wunsch 15 Minuten
Modus:  ab 6 Teilnehmern Schweizer System (ansonsten Rundensystem)
Wertung für den gesamten Grand Prix:  1. Platz 7 Punkte, 2. Platz 5 Punkte, 3. Platz 3 Punkte, 4. Platz 2 Punkte, 5. Platz 1 Punkt
Unter Vorbehalt, dass genug Turniere gespielt werden können gehen die besten 5 Turniere eines Spielers in die Gesamtwertung ein.
Titelverteidiger: Georg Tscheuschner

Sobald ein Ergebnis von einem Turnier vorliegt, findet ihr es klickbar unter diesem Abschnitt.

Nach dem dritten gespielten Turnier findet man hier die Gesamtwertung für dieses Jahr.

Schnellschach Gesamt

Vereinsmeisterschaft 2021

Vereinsmeisterschaft 2021

Hier findet findet ihr alle Infos zur Vereinsmeisterschaft 2021.
Die aktuellen Ergebnisse und Tabellen findet ihr weiter unten sobald die erste Runde gespielt wurde.

Die Anmeldung zur VM 2021 ist eröffnet. Alle Interessenten können sich entweder analog in die Meldeliste in Adlershof eintragen oder sich digital bei Jaroslaw melden.

Die ersten beiden Termine werden voraussichtlich:

1. Runde 28.09.2021
2. Runde 26.10.2021
3. Runde
4. Runde
5. Runde
6. Runde
7. Runde
8. Runde
9. Runde

Sobald die Meldung abgeschlossen ist, werden die restlichen Termine festgelegt. Grundsätzlich gilt jedoch: nach Einigung mit dem Gegner kann eine Partie auf einen anderen Tag verschoben werden.

Die Runden werden in Adlershof gespielt und beginnen jeweils Dienstagabend 18 bis 19 Uhr und sobald die erste Partie beginnt ist Turnierruhe einzuhalten!
Es muss mit einer Spielzeit von 3-3,5 Stunden gerechnet werden.
Vor allem, wenn ihr denkt, dass die Partie länger dauert, dann beginnt bitte um 18 Uhr.

Das Turnier wird im Rundenmodus durchgeführt. Abhängig von der Anzahl der Teilnehmer wird es mehrere Gruppen geben.

Es folgt eine Deadline zu der alle Partien der 1. bis letzten Runde gespielt sein müssen und die Ergebnisse sind dem Turnierleiter mitzuteilen und in die Tabelle im Verein einzutragen. 

 Turnierleiter: Jaroslaw Verbitsky, zu erreichen unter jaroslaw.verbitsky (at) gmail.com, oder Tel.+4915155684386 .

Hier werden nach Beginn des Turniers die Ergebnisse erscheinen.

Pardubice 2021

Zur besseren Übersicht für euch, findet ihr hier oben ein Inhaltsverzeichnis, sodass ihr eure Mäuse nicht mit zu viel scrollen ruiniert. 😀
Einfach auf den entsprechenden Menüeintrag klicken und schon landet ihr automatisch an der entsprechenden Stelle im Text.
Am Ende des Textes findet ihr dann auch eine Sprungmarke zurück zum Menü, sodass ihr euch auch hier das scrollen sparen könnt.

Tag 1 – Ankunft

Nach ungefähr 1,5 Jahren Schachpause nehmen 4 Mattnetzer wieder an einem Open teil nämlich Ralf, Henrik, Marcel und Georg.
Und beim A-Open in Pardubice 2021 (Tschechien) sind wir damit auch direkt bei einem sehr starken Turnier vertreten.
Henrik, Marcel und Georg sind bereits am Donnerstag den 22.07.2021 mit dem Zug angereist, Ralf folgte dann einen Tag später mit dem Auto.
Die Zugfahrt war unerwartet ereignisreich und für Marcel hätte sie fast nicht begonnen, da es bei ihm Verzögerungen beim Corona-Schnelltest gab und er somit fast den Zug verpasst hätte.
Schließlich konnte er in letzter Minute am Bahnhof Südkreuz dazusteigen. Nach dem Umstieg in Prag ging es nach Pardubice, aber der Zug hatte einige Verspätung, sodass wir erst nach ca. 7 Stunden die Unterkunft erreicht hatten.

Ankunft am Bahnhof in Pardubice
Ankunft am Bahnhof in Pardubice


Nach kurzer Verschnaufpause ging es zur Anmeldung, um die Teilnahmegebühr zu bezahlen und natürlich um uns final in die Startliste einzutragen.
Einmal am Spielort haben wir auch gleich ein paar Eindrücke von den Spielbedingungen sammeln können. Seht selbst:

Ein Blick in den Spielsaal des Czech Open 2021

Anschließend waren wir noch beim Asiaten und haben über realistische und unrealistische Ziele für das Turnier gesprochen. Danach haben wir noch das Nötigste eingekauft und sind dann zurück zur Unterkunft gegangen.

Marcel und Henrik bemerkten um ca. 21:00 Uhr, dass dem Team in der Quarantäne-Liga der Abstieg drohte und so konnten sie sogar den Blitz-Muffel Georg überzeugen, mit einzusteigen.
Am Ende konnte der Abstieg von Team Mattnetz abgewendet werden, natürlich spielten Georgs Punkte dabei eine eher untergeordnete Rolle neben den 25 Berserk-Siegen von Henrik und Marcel.
Dennoch war es ein gelungener Abschluss des ersten Abends in Pardubice.

Guter Auftakt für Mattnetz in Runde 1

Nachdem es auch bei Ralf kleinere Probleme bei der Anreise gab, schafften es dann doch noch alle rechtzeitig ans Brett. Hier die Ergebnisse der ersten Runde:

GM Marian Jurcik (2422) – Georg Tscheuschner (2137) ½ – ½
Adam Vylicil (1944) – Ralf Schnabel (2235) 0 – 1
Bartosz Panek (1928) – Henrik Hesse (2225) 0 – 1
Marcel Petersen (1922) – WGM Olga Sikorova (2215) 1 – 0

Und nun noch ein paar interessante Partieauschnitte der ersten Runde:

Czech Open Pardubice 2021 Runde 2

Nach der sehr erfolgreichen ersten Runde, waren unsere Spieler natürlich heiß und wollten in Runde 2 an die gezeigten Leistungen anknüpfen. Zudem durften alle an den Live Brettern spielen, was natürlich zusätzlich zur Motivation beitrug.
Am Ende des Tages gab es einen Sieg, ein Remis und zwei Niederlagen. Aber schauen wir uns die Partien in Auszügen mal etwas genauer an. Ich habe dafür von Ralf, Georg und Henrik jeweils die Partien bzw. Anmerkungen zu einer bestimmten Stellung erhalten und werde die unter den Ergebnissen veröffentlichen.

Ralf Schnabel (2235) [1] - Petr Neuman (2397) 1 - 0
Henrik Hesse (2225) [1] - Lukasz Butkiewicz (2365) 0 - 1
Jakub Kusa (2315) - Marcel Petersen (1922) [1] 1 - 0
Georg Tscheuschner (2137) [0,5] - GM Pontus Carlsson (2473) ½ - ½

Als erstes schauen wir uns natürlich die komplette Partie von Ralf an - ein schöner Sieg gegen einen starken Spieler. Ich habe von Ralf zu seiner Partie folgende Anmerkungen erhalten, die ich euch hier natürlich nicht vorenthalten möchte.

Zitat Ralf:

"Die Eröffnung lief nicht sonderlich gut, aber ich dachte mir, wenn ich die Entwicklung beende, habe ich langfristig auf der a-Linie ein Plus. Aber dazu kam es in der Partie gar nicht mehr.
Bei 23. ... Tfe8 (Diagramm unten AdR.) hatte mein Gegner natürlich bereits das Opfer auf g3 geplant, aber einen Zug zu kurz gerechnet - 26. Lf4 hatte er nicht auf seiner Agenda.
Dieser Zug ist natürlich auch aus der Ferne schwierig, da Schwarz ja eigentlich den Damengewinn auf e2 droht.
Aber Petr hatte nicht sehr lange überlegt, da er mich zeitlich unter Druck setzen wollte.
Nach der Zugwiederholung im 33. Zug musste ich mich noch einmal kurz motivieren, aber der Gewinn war zum Glück nicht allzuschwer zu sehen. 🙂 "

Wie immer könnt ihr mit einem Klick auf einen Zug der Partie ein Analysebrett öffnen, was ihr individuell kleiner oder größer ziehen könnt, je nachdem was euer Bildschirm hergibt.

Als nächstes schauen wir auf eine Stellung von Georg, aus seiner Partie gegen den zweiten GM in Folge. Der Gegner kam etwas spät im Turniersaal an, aber seht selbst, was Georg dazu schreibt, samt einer Analyse einer Stellung seiner Partie.

Zu guter Letzt schauen wir noch auf die Partie von Henrik, die natürlich sehr unglücklich endete und dennoch bis dahin wirklich gut gespielt war. Die kritische Stellung, die zum Gewinn hätte führen sollen, hat sich Henrik etwas genauer angeschaut und stellt diese mit seinen Anmerkungen hier vor.

Auch in den Analysen könnt ihr auf die Züge klicken, um euch ein extra Brett damit zu öffnen und so die verschiedenen Varianten anzuschauen.

Am Abend folgte dann nach einem durchwachsenden Tag noch der Schock bei der Auslosung. Mit Dorian gegen Ralf und Marcel gegen Henrik spielen Freunde und Vereinskameraden nun ausgerechnet auch noch gegeneinander.

In der 3. Runde des Czech Open gab es folgende Ergebnisse:

GM Dorian Rogozenco (2482) - Ralf Schnabel (2235) [2] ½ - ½
Marcel Petersen (1922) [1] - Henrik Hesse (2225) [1] ½ - ½
Adam Frank (2237) - Georg Tscheuschner (2137) [1] 1 - 0

Während sich Marcel und Henrik offenbar schnell einig waren, dass Kräfte sparen eine gute Idee ist, musste Ralf für seinen halben Punkt gegen den ehemaligen Bundestrainer kämpfen. Aber seit seinem Simultan vor einigen Jahren bei uns weiß Dorian ja, dass man nicht alle Mattnetzer besiegen kann, aber er wird es sicher verkraften können.
Georg kam gut aus der Eröffnung, wurde im Partieverlauf aber mehr und mehr zurückgedrängt und schließlich überspielt.
Ich habe von Georg einige Anmerkungen zu einer bestimmten Stellung erhalten.

1,5 Punkte in Runde 4 in Pardubice

Am heutigen Montag kam es in Runde 4 des Czech Open zu folgenden Ansetzungen:

Ralf Schnabel (2235) [2,5] - GM Hannes Stefansson (2517) 0 - 1
FM Andreas Ciolek (2247) - Marcel Petersen (1922) [1,5] ½ - ½
Henrik Hesse (2225) [1,5] - Jan Vestfal (1898) 1 - 0
Georg Tscheuschner (2137) [1] - Kiarash Kiani (1988) 0 - 1

Ich habe die Partien von Henrik und Marcel erhalten und möchte beide hier veröffentlichen, sowie eine Stellungsanalyse von Georg aus seiner Partie gegen Kiani, welche wir uns zuerst anschauen werden.
Die nun folgende Diagrammstellung ist die Ausgangslage seiner Analyse.

Da die Partien von Henrik und Marcel nicht an einem Live Brett gespielt wurden und die Partien nicht öffentlich zugänglich sein sollen, werden nur angemeldete Mitglieder in den Genuss der nun folgenden Abschnitte kommen.
Im folgenden stellt Henrik seine Kurzpartie vor. Da ist der Gegner ja ziemlich in etwas herein geraten ... aber schaut selbst.

Nun folgt die spannende Partie von Marcel gegen FM Andreas Ciolek.
Nachdem es in der Eröffnung ab Zug 9 nicht optimal gelaufen ist, blieb es bis zum Ende ein harter Kampf. Schlussendlich konnte Marcel aber alle Fragen des Gegners beantworten und sicherte sich verdient den halben Punkt.

Ergebnisse Runde 5 & Partien in der Analyse

In der 5. Runde am Dienstag gab es für unsere Mattnetzer folgende Ergebnisse:

GM Ralf Akesson (2395) - Henrik Hesse (2225) [2,5] ½ - ½
Radoslaw Psyk (2414) - Ralf Schnabel (2235) [2,5] 1 - 0
Nadiia Shpanko (2203) - Marcel Petersen (1922) [2] 1 - 0
WFM Sofie Pribylova (1996) - Georg Tscheuschner (2137) [1] 0 - 1

Bevor wir einen Blick auf die Partien werfen, hier ein Blick in den Turniersaal während der 5. Runde.

Ein Blick in den Turniersaal während der 5. Runde des Czech Open Pardubice 2021
Ein Blick in den Turniersaal während der 5. Runde des Czech Open Pardubice 2021

Ich habe heute Analysen von Henrik und Georg erhalten. Beide Partien sind nahezu komplett, weshalb nur angemeldete Mitglieder diese Analysen in den nun folgenden Abschnitten sehen werden.
Im folgenden Diagramm seht ihr die Ausgangsstellung von Henrik's Analyse.

Henrik im Endspiel gegen GM Ralf Akesson beim Czech Open 2021 in Runde 5.
Henrik im Endspiel gegen GM Ralf Akesson

Nun folgt die Partie von Georg, die zufällig am Abend zuvor vorbereitet wurde. Aber schaut selbst, wie es dazu kam.

Es sind noch vier Runden zu spielen, schauen wir mal wie sich unsere Teilnehmer bisher schlagen: Henrik 3/5, Ralf 2,5/5, Marcel 2/5 und Georg ebenfalls 2/5.

Partien und Ergebnisse aus Runde 6

Alle unsere Spieler hatten am heutigen Tag Weiß und 2/4 ist eine ordentliche Ausbeute, waren doch immerhin ein IM und eine WIM dabei. Dennoch wird vor allem natürlich Georg gar nicht zufrieden sein.

Henrik Hesse (2225) [3] - IM Justin Sarkar (2338) ½ - ½
Ralf Schnabel (2235) [2,5] - WIM Ekaterini Pavlidou (2136) ½ - ½
Georg Tscheuschner (2137) [2] - Tadeas Hladky (1968) 0 - 1
Marcel Petersen (1922) [2] - Martin Taus (2105) 1 - 0

Am heutigen Tage habe ich eine Stellungsanalyse von Georg und die Partie von Marcel erhalten, die ich selbst analysiert habe und euch vorstellen möchte.
Zuerst schauen wir uns eine Stellung aus der Partie von Georg an, die er mit seiner Analyse und Anmerkungen versehen hat.

Und nun noch, nur für Mitglieder zu sehen, ein kleines Taktikgemetzel und die gesamte Partie von Marcel mit meinen persönlichen Analysen dazu. Interessant ist das der Gegner ein Abspiel der Französischen Verteidigung wählte, welches zuletzt von Computerengines ziemlich häufig gespielt wurde und zu sehr taktischen Partien führte.

Eine tolle Partie von Marcel und Schach wie wir es mögen!
Komplizierte Varianten die immer auch potenzial haben das man fehlgreift, was hier ja auch beiden Spielern "gelungen" ist. Und dennoch war auch danach hüben wie drüben immer etwas drin.

Tag 8 in Pardubice mit Runde 7

Am heutigen Donnerstag stand Runde 7 auf dem Speiseplan und es kam zu folgenden Ansetzungen:

Jakub Rabatin (2316) - Henrik Hesse (2225) [3,5] 1 - 0
Jachym Smolik (2083) - Ralf Schnabel (2235) [3] 1 - 0
Janik Kruse (2220) - Marcel Petersen (1922) [3] 1 - 0
Tamas Tancsa (2026) - Georg Tscheuschner (2137) [2] 0 - 1

Leider war Runde 7 keine besonders Gute für unsere Spieler, aber solche Tage gibt es innerhalb eines Turniers halt.
Zumindest konnte Georg einen dringend benötigten Sieg einfahren.
Ich habe von ihm eine Stellung samt Analyse und Kommentare erhalten, die ihr euch nun im folgenden Abschnitt anschauen könnt.

Die Partien von Henrik, Marcel und Georg habe ich der Datenbank hinzugefügt, welche ihr euch am Ende des Beitrags als Mitglied herunterladen könnt.

Außerdem habe ich noch ein "Teamfoto" erhalten, welches ich natürlich dem Beitrag hinzufügen möchte!

Team Mattnetz vor der 7. Runde in Pardubice vom Czech Open 2021.
"Team Mattnetz" vor der 7. Runde in Pardubice

Ergebnisse vom Czech Open Runde 8

Am Freitag ging es in Pardubice in die vorletzte Runde.
Hier erst einmal die Ergebnisse der Partien:

Henrik Hesse (2225) [3,5] - Jose Pablo Lopez Gomez (2338) ½ - ½
Ralf Schnabel (2235) [3] - Martin Taus (2105) 1 - 0
Georg Tscheuschner (2137) [3] - Jiri Bouska (1880) ½ - ½
Marcel Petersen (1922) [3] - David Zvolensky (2154) 1 - 0

Ich habe eine Analyse zu einer Stellung aus der Partie von Georg erhalten, sowie eine Analyse von Marcel seiner Partie gegen David. Henrik hat mir seine Partie der 8. Runde ebenfalls zugeschickt, die ich in die Datenbank übertragen habe.
Als erstes schauen wir auf eine Stellung aus Georg's Partie.

Und nun schauen wir auf die Partie von Marcel, der seinen Gegner schön hat auflaufen lassen und dann eiskalt zu einer unparierbaren Mattdrohung ausholt! Da es sich um eine komplette Partie handelt, können nur Mitglieder diese sehen.

Am Samstagvormittag gab es auch noch einen kleinen Ausflug zur Burg Kunietitzer Berg, wo folgende Bilder entstanden sind.

Ergebnisse der Schlussrunde in Tschechien

Am heutigen Samstag wurde die Neunte und damit letzte Runde beim Czech Open in Pardubice gespielt. Unsere vier Spieler erreichten dabei folgende Ergebnisse, darunter ist auch die Abschlusstabelle verlinkt samt Auswertung.

Ralf Schnabel (2235) [4] - Kanan Hajiyev (2118) ½ - ½
Michal Koziorowicz (2231) - Marcel Petersen (1922) [4] 1 - 0
WIM Ekaterini Pavlidou (2136) - Henrik Hesse (2225) [4] 1 - 0
WCM Zuzanna Adamczyk (1921) - Georg Tscheuschner (2137) [3,5] 1 - 0

Hier findet ihr die Abschlusstabelle des Turniers, die vorläufige Auswertung ist ebenfalls enthalten.

Das gesamte Czech Open in Pardubice 2021 könnt ihr natürlich auf der Turnierseite verfolgen und die Teilnehmerliste und Ergebnisse auf chess-results einsehen.

Alle vorliegenden Partien unserer Spieler sind nun in den Datenbanken hinzugefügt, sowie alle anderen veröffentlichten Partien des Turniers.
Meldet euch bitte als Mitglied an, wenn ihr diese im kommenden Absatz herunterladen wollt.

Da dieser Text aus Pardubice nun doch ziemlich lang geworden ist, füge ich euch hier wieder eine Sprungmarke nach oben ein, sodass ihr mit einem klick zum Menü des Beitrages gelangt.

Vielen Dank noch einmal an unsere Spieler für den großartigen Support, denn nur durch die vielen zugeschickten Partien und Stellungen samt Analysen, euren Berichten und die Fotos, konnte dieser Beitrag auf unserer Seite entstehen.